🌿 Heilpflanze
Boswellia
Weihrauch
Geschichte & Hintergrund
Weihrauch wird seit Jahrtausenden in der Geschichte der Menschheit geschätzt. Bereits die Ägypter verwendeten sein Gummiharz (unter Namen wie Tesep) für Räucherungen und Salben. In der Bibel kommt Weihrauch mehrfach vor, weshalb er auch von den Griechen als Libanos und von den Römern als Tus bekannt war. Bei den Arabern erhielt er den Namen Kundur. Seine aromatischen Eigenschaften machten ihn zu einem kostbaren Heil- und Zeremoniegut.
Eigenschaften
- Aromatisch und balsamisch
- Entzündungshemmend (entzündungsstillend)
- Antiseptisch (desinfizierend)
- Kann Schleimhäute und Gewebe stärken
Anwendungsgebiete
- Hautentzündungen und Ausschläge (topisch/durch Räucherungen)
- Erkältungen und Schleimhautreizungen (Catarrh)
- Durch rheumatische Beschwerden und Gelenkschmerzen (über die entzündungshemmende Wirkung)
Zubereitung
In Form des Harzes (Resin) wird Weihrauch traditionell geräuchert (als Räucherung), oder die Harzanteile werden zu Salben und Pflastern verarbeitet. Im modernen Gebrauch wird er oft in Tinkturen oder als Kapselpräparat eingenommen.
Fundort & Vorkommen
Ursprünglich stammt die Pflanze aus dem Somaligebirge (Horn von Afrika). Heute ist sie auch in Teilen Indiens und Arabiens anzutreffen.