🌿 Heilpflanze
Copaifera
Kopaivabalsam
🌬️ Atemwege & Hals🌼 Haut & Wunden💧 Niere & Blase🛡️ Immun & Fieber
Geschichte & Hintergrund
Der Copaivabalsam wurde erstmals im Jahr 1625 von Purchas in Europa erwähnt. Die Nutzung dieser wertvollen Harzsubstanz reicht über Jahrhunderte zurück und wird traditionell für seine reinigenden und heilenden Eigenschaften geschätzt.
Eigenschaften
- Enthält ätherisches Öl (äth. Oel) und Harze mit einem charakteristischen Balsamduft.
- Chemisch signifikant durch die Säuren Copaivasäure, Oxycopaivasäure und Metacopaivasäure.
- Wirkt antiseptisch und entzündungshemmend, typisch für Balsamharze.
- Hat adstringierende (zusammenziehende) Eigenschaften, nützlich bei Wundheilung.
Anwendungsgebiete
- Wundheilung (Wundmittel) durch die antiseptischen und adstringierenden Eigenschaften.
- Diuretische Wirkung, zur Unterstützung der Nierenfunktion.
- Bekämpfung von Gonorrhöe und anderen entzündlichen Schleimhautinfektionen.
- Bei Hautentzündungen und ekzematösen Reizungen.
Zubereitung
Der Copaivabalsam wird primär als Harz oder in Form eines Balsamöls verwendet. Er kann topisch in Salben oder Waschlösungen angewendet werden. Für die innere Anwendung eignet sich ein Sirup oder eine hochprozentige Tinktur aus dem ätherischen Öl. Aufgrund der potenziell reizenden Wirkung sollte die Dosierung von einem Fachmann begleitet werden.
Fundort & Vorkommen
Südamerika. Das Vorkommen erstreckt sich über Regionen wie Guyana, Venezuela, Brasilien und Peru.
Traditionell genutzt bei
WundenGonorrhöeSchleimhautrentzündungenHautentzündungen