🌿 Heilpflanze
Wiesen-Pippau
Crepis biennis
🍵 Verdauung🛡️ Immun & Fieber♻️ Stoffwechsel
Geschichte & Hintergrund
Obwohl die Geschichte des Wiesen-Pippaus in den vorliegenden Schriften nicht detailliert beschrieben ist, gehört diese Pflanze zu einer langen Tradition der Volksmedizin. Die Verwendung von Pippau ist seit Jahrhunderten bekannt, wobei die frühen Kulturen die bitteren Blätter und Blüten primär wegen ihrer stark anregenden und entgiftenden Wirkung nutzten. Im Volksmund wurde sie oft als 'Leberfreund' bezeichnet.
Eigenschaften
- Stark bittere Wirkung (stimuliert die Gallenproduktion)
- Reizend auf das Verdauungssystem
- Quelle für Flavonoide und Sesquiterpenlactone (entzündungshemmend)
Anwendungsgebiete
- Verdauungsstörungen (bei Blähungen und Völlegefühl)
- Cholik (zur Förderung der Gallenproduktion)
- Milde Entzündungen des Verdauungstrakts
Zubereitung
Die Blüten oder Blätter werden traditionell als Tee (Teeaufguss) verwendet. Alternativ können sie zu einem sanften Aufguss gekocht werden, um die bitteren Inhaltsstoffe optimal zu extrahieren.
Fundort & Vorkommen
Typisch für magere, ungedüngte Wiesen und offenen, halbschattigen Standorte in Mittel- und Nordeuropa.
Traditionell genutzt bei
Magen-Darm-BeschwerdenCholik