🌿 Heilpflanze
Geißraute
Galega officinalis
Geschichte & Hintergrund
Obwohl die Quelle spezifische mythologische Hintergründe nicht nennt, ist die Geißraute seit der Antike in der Volksheilkunde bekannt. Historisch wurde sie aufgrund ihrer vielfältigen Wirkung als starkes, regulierendes Mittel geschätzt und diente oft bei weiblichen Beschwerden und hormonell bedingten Störungen. Der Name 'Geißraute' verweist bereits auf ihre traditionelle und umfassende Verwendung.
Eigenschaften
- Regulierend und ausgleichend auf das weibliche Hormonsystem
- Galaktagogisch (milchfördernd)
- Blutzuckersenkend (Hypoglykämisch)
- Stark wirkend auf die inneren Schleimhäute
Anwendungsgebiete
- Förderung der Milchbildung (Laktation)
- Unterstützung bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels (bei Diabetes)
- Allgemeine Stärkung der weiblichen Konstitution
- Nachbehandlung von hormonellen Ungleichgewichten
Zubereitung
Geißraute wird traditionell als integraler Bestandteil von Teemischungen verwendet. Für die Laktation kann sie in Kombination mit anderen Kräutern (z.B. Frauenmantel, Eisenkraut) verwendet werden: 1 Teelöffel der Mischung mit 1 Tasse Wasser kalt ansetzen, kurz aufkochen lassen, 5 Minuten ziehen lassen. Für die Blutzuckerregulierung kann sie in einer Kurmischung mit Wurzeln und Blättern (z.B. Löwenzahn, Brennnessel) gekocht werden: 3 Eßlöffel der Kräuter mit 1 Liter Wasser kalt ansetzen, 5 Minuten kochen und 10 Minuten ziehen lassen. 2-3 Tassen täglich über einen Zeitraum von drei Wochen einnehmen.
Fundort & Vorkommen
In Europa weit verbreitet, wächst oft in feuchten Wiesen, an Bachufern und in gemäßigten Landschaften.