🌿 Heilpflanze
Gelsemium sempervirens
Gelsemium sempervirens Ait. (Yellow Jasmine, Wild Woodbine; Familie: Logoniaceae)
Geschichte & Hintergrund
Die historischen Quellen belegen die Verwendung der Pflanze durch indianische Heiler, die sie aufgrund ihrer vielseitigen Wirkung in der Volksheilkunde einsetzten. Die Pflanze wird seit Jahrhunderten wegen ihrer spezifischen Eigenschaften in der Behandlung von Fieber, Krampfanfällen und Hauterkrankungen geschätzt.
Eigenschaften
- Sehr reich an Vitamin C und Carotin
- Entzündungshemmend (besonders bei febrilen und sonnenbedingten Wunden)
- Wirkt beruhigend und krampflösend (speziell bei der Wurzelanwendung)
Anwendungsgebiete
- Krämpfe (neurologische oder muskuläre)
- Migräne und Kopfschmerzen
- Fieber und febrile Zustände
- Erkältungen und grippale Infekte
- Hautirritationen (Sonnenbrand, Brandwunden, Verbrühungen)
Zubereitung
Aufguss der Blüten: 3 Eßlöffel getrocknete Blüten auf ½ Liter kochendes Wasser ziehen lassen (30 Minuten), danach nicht mehr erhitzen. Tinktur (Wurzel): Ideal als Dosierung für Krämpfe und epileptische Anfälle (10 bis 15 Tropfen in Wasser, alle 2 Stunden). Salbenartige Zubereitung: Blättersaft mit Erdnußöl vermischen und auf die Wunde auftragen (äußerliche Anwendung).
Fundort & Vorkommen
Die Pflanze stammt ursprünglich aus dem südöstlichen Teil Nordamerikas und gedeiht in gemäßigten bis subtropischen Klimazonen.