🌿 Heilpflanze
Ruprechtskraut
Geranium robertianum
🌬️ Atemwege & Hals🌼 Haut & Wunden♻️ Stoffwechsel
Geschichte & Hintergrund
Das Kraut ist historisch sehr geschätzt; im Mittelalter lobten die Ärzte es und nannten es Gottesgnadenkraut. Die Verwandtschaft zu den Geranien (den Blumen, die heute auf Balkonen stehen) hat ihren Namen vom griechischen Wort 'geranos' (Kranich), daher der Name Storchschnabel.
Eigenschaften
- Entgiftend und entschlackend
- Gerbstoffreich (hilft bei der Verklebung und Stärkung)
- Bitterstoff-haltig (Geranin)
- Wirkungserweichend bei emotionaler Überforderung
Anwendungsgebiete
- Halsschmerzen und Rachenreizungen (durch Halswickel)
- Entschlackung und Entgiftung des Körpers
- Bei Schock, Überforderung oder Burn-out (emotionaler Stabilisator)
- Unterstützung beim Kinderwunsch
- Regeneration der Schleimhäute (Hustenmittel)
Zubereitung
Der Tee aus dem ganzen, frischen oder getrockneten Kraut kann zur Anwendung kommen. Zudem eignet sich die Storchschnabeltinktur (Blüten in Alkohol eingelegt) als hochkonzentriertes Notfallmittel. Bei Halsschmerzen wird ein klassischer Halswickel aus dem frischen oder getrockneten Kraut empfohlen.
Fundort & Vorkommen
Wächst häufig in Gärten, an Wiesen und in Mauerspalten. Es gilt als kalkliebendes Unkraut.
Traditionell genutzt bei
HalsschmerzenHalsreizungenBurnoutÜberforderungSchleimhautreizungKörperliche Überlastung