🌿 Heilpflanze
Pfefferminze
Mentha × piperita
🌼 Haut & Wunden🌙 Nerven & Schlaf🦴 Gelenke & Muskeln🛡️ Immun & Fieber🌱 Sonstige
Besitzt Menthol und wirkt kühlend.
Geschichte & Hintergrund
Pfefferminze ist eine der meistgenutzten Heilpflanzen weltweit und wurde bereits im antiken Ägypten verwendet. In der europäischen Naturheilkunde des 18. Jahrhunderts wurde Pfefferminzöl als „kühlendes Nervenmittel" bei Schmerzen und Hautentzündungen eingesetzt.
Eigenschaften
- Ätherisches Öl (enthält Menthol, Menthon)
- Sofort kühlend durch TRPM8-Rezeptoraktivierung
- Juckreizstillend
- Leicht schmerzlindernd
- Entzündungshemmend
- Antihistaminisch
Anwendungsgebiete
- Mückenstich
- Flohbiss
- Juckreiz allgemein
- Kopfschmerzen
- Muskelspannungen
Zubereitung
1–2 Tropfen Pfefferminzöl mit Trägeröl (z.B. Kokosöl) verdünnen und auf Stichstelle auftragen. Frisches Blatt zerreiben und direkt auflegen. Als Pfefferminztee-Kompresse (abgekühlt) auftupfen.
Fundort & Vorkommen
Kultivierte Hybridpflanze, ursprünglich aus Europa. Heute weltweit in Gärten angebaut; ätherisches Öl und Tee universell erhältlich.
Traditionell genutzt bei
JuckreizBrennenHitzegefühlSchwellung