🌿 Heilpflanze
Myrte
Myrtus communis
🍵 Verdauung🌬️ Atemwege & Hals🌼 Haut & Wunden🛡️ Immun & Fieber
Geschichte & Hintergrund
Die Myrte ist eine Pflanze mit tiefen Wurzeln in der antiken Kultur. Schon im Papyrus Ebers wird sie erwähnt und ihre Nutzung reicht bis in Südpersien und Mesopotamien zurück. In Griechenland galt sie als geheiligt für die Venus und ist seit jeher ein Symbol der Ehe. Die Römer nannten sie Murtus.
Eigenschaften
- Aromatisch: Der Duft ist charakteristisch und wird auch in der Kosmetik verwendet.
- Adstringierend (Gerbstoffreich): Wirkt zusammenziehend auf Schleimhäute und Wunden.
- Antidotär: Enthält ätherische Öle, die antibakterielle und schleimlösende Eigenschaften besitzen.
- Stomachisch: Unterstützt die Verdauung und wirkt bei Magenbeschwerden.
Anwendungsgebiete
- Antikatarral: Bei Schleimhäutentzündungen der Atemwege (Husten, Bronchitis).
- Anti-diarrhoicum: Zur Linderung von Durchfallerkrankungen (durch adstringierende Wirkung).
- Gurgelwässer: Ideal zur Kur der Rachenschleimhäute und Nebenhöhlen.
- Kosmetisch: Wird in kosmetischen Mitteln verwendet, z. B. zur Pflege.
- Stomachisch: Unterstützung bei Magen-Darm-Beschwerden.
Zubereitung
1. Tee/Aufguss: Die getrockneten Blätter lassen sich als Tee zubereiten. 2. Inhalation: Für die Behandlung von Husten und Bronchitis sind Inhalationen mit Myrtenöl (Myrtenöl) sehr wirksam. 3. Gurgelwässer: Die Blätter oder das Öl werden zur Herstellung von Gurgellösungen verwendet, um die Rachenschleimhäute zu beruhigen.
Fundort & Vorkommen
Überwiegend das Mittelmeergebiet und Südasien. Die Pflanze wird oft kultiviert (cultiv.).
Traditionell genutzt bei
HustenBronchitisDurchfallerkrankungRachenschleimhäutentzündungNebenhöhlenentzündungMagen-Darm-Beschwerden