🌿 Heilpflanze
Nachtkerze
Oenothera biennis
Geschichte & Hintergrund
Die Nachtkerze ist bekannt für ihre blühenden Blüten, die sich am Abend öffnen und einen betörenden Duft verströmen. Dieses mystische Erscheinungsbild hat sie zu einer beliebten Pflanze gemacht, und ihr Name wird mit ihrer nächtlichen Verblühen verbunden.
Eigenschaften
- Nervennahrung
- Entzündungshemmend
- Hilfreich gegen trockene Haut und Hautkrankheiten
- Enthält wertvolles Öl (aus den Samen)
Anwendungsgebiete
- Neurodermitis (äußerlich mit Öl)
- Nervensystem (innerlich zur Beruhigung)
- Stress und Hyperaktivität
- Allergien und Asthma (bei überschießenden Abwehrreaktionen)
Zubereitung
Die Blüten, Blätter und Wurzeln sind essbar. Die Inhaltsstoffe werden vor allem als Öl (äußerlich bei Hautkrankheiten und innerlich für die Beruhigung des Nervensystems) oder als Kapsel/Tinktur eingenommen. Wurzeln können beim Kochen rötlich werden und deshalb auch als 'Schinkenwurz' bekannt sind.
Fundort & Vorkommen
Ursprünglich aus Amerika stammend, ist die Pflanze inzwischen in Europa heimisch und weitverbreitet. Sie wächst häufig auch an Bahndämmen und wird daher manchmal auch als 'Eisenbahnerlaterne' bezeichnet.