🌿 Heilpflanze
Terpentinpistazie
Pistacia terebinthus
Geschichte & Hintergrund
Die Terpentinpistazie ist eine Pflanze, deren Harz und Rinde seit Jahrhunderten in der traditionellen Medizin verwendet werden. Die Verwendung deutet bereits auf die Antike hin, wo ihre harzartigen Verbindungen (Terpentin) geschätzt wurden. Historisch war sie besonders wegen ihrer feuchtigkeitsspendenden und entzündungshemmenden Eigenschaften, die sie bei inneren Beschwerden nutzbar machten.
Eigenschaften
- Mild galaktagog (fördert die Gallenproduktion)
- Entzündungshemmend (durch harzartige Bestandteile)
- Stärkendes und leicht zusammenziehendes Wirkung auf Schleimhäute
Anwendungsgebiete
- Störungen der Gallenblasensekretion (Cholezystitis)
- Gallensteine und gallensteinkoliken
- Entzündungen der Gallenblase (Cholelzystitis)
Zubereitung
Die Rinde und Zweige können innerlich in einer normalen Dosierung verwendet werden: 1 Teelöffel zerkleinertes Material auf 1 Tasse kochendes Wasser, mehrmals täglich nach Bedarf. Äußerlich wird das Baumharz (Terpentin) als Liniment auf schmerzende Stellen aufgetragen.
Fundort & Vorkommen
Sie ist ein typischer Bewohner des Mittelmeerraumes und wächst in trockeneren Regionen des Nahen Ostens und Südeuropas.