🌿 Heilpflanze
Mauerpfeffer
Sedum acre
🌬️ Atemwege & Hals🌼 Haut & Wunden💧 Niere & Blase🛡️ Immun & Fieber
Geschichte & Hintergrund
Der Name 'Mauerpfeffer' verweist auf die Art des Pflanzenwachstums, da sie oft in Ritzen von Mauern, Fugen und kargen Steingärten zu gedeihen beginnt. Historisch wurde sie wegen ihrer Robustheit und ihres Einsatzes bei Hautproblemen in der Volksheilkunde geschätzt. Bereits im 19. Jahrhundert wurde ihr Einsatz bei verschiedenen Geschwüren und Beschwerden wissenschaftlich untersucht.
Eigenschaften
- Hochwirksam entzündungshemmend (rubefaciens)
- Harntreibend (diuretisch)
- Vitamin-C-reich (antiscorbuticum)
- Antiepileptisch wirkend
- Astringierend (krampflösend)
Anwendungsgebiete
- Äußere Behandlungen bei Hornhautwucherungen
- Linderung von skorbutartigen oder selbst krebsartigen Geschwüren
- Als harntreibendes Mittel (Purgans/Diuretikum)
- Bei epileptischen Anfallneigungen (Antiepileptikum)
Zubereitung
Das frische Kraut eignet sich gut für Aufgüsse oder Tees. Aufgrund der Wirkung als Abführmittel und Durchfallmittel sollte die Dosierung besonders beachtet werden. Für äußerliche Anwendungen eignen sich auch Pflaster oder Umschläge mit dem Saft des frischen Pflanzensaftes.
Fundort & Vorkommen
Breit verbreitet in Europa, Asien und Nordamerika.
Traditionell genutzt bei
HornhautwucherungenGeschwüreSkorbutAnfallsneigung